Der klassische Setup-Pfad für Linux-Webserver mit Apache. Folgender Ablauf bezieht sich auf Debian/Ubuntu – andere Distributionen funktionieren analog mit dem jeweiligen Paketmanager.
Certbot legt bei der Installation automatisch einen Cron-Job oder Systemd-Timer an. Testen Sie die Verlängerungslogik im Trockenlauf:
Wenn dieser Befehl ohne Fehler durchläuft, ist die Automatisierung funktionsfähig. Reale Renewals starten ab 30 Tagen vor Ablauf automatisch.
Rufen Sie danach Ihre Domain im Browser über HTTPS auf und prüfen Sie das Zertifikat. Für eine umfassende Bewertung empfehlen wir den SSL Labs Server Test als externe Quelle.
Sehr ähnlich zum Apache-Setup, mit einer angepassten Plug-in-Wahl.
Starten Sie Certbot mit einer oder mehreren Domains. Certbot erkennt die Nginx-Konfiguration, passt die Server-Blöcke automatisch an und aktiviert HTTPS:
Rufen Sie danach Ihre Domain im Browser über HTTPS auf und prüfen Sie das Zertifikat. Für eine umfassende Bewertung empfehlen wir den SSL Labs Server Test als externe Quelle.
In Kubernetes-Umgebungen ist cert-manager der etablierte Standard für ACME. Er läuft als Controller im Cluster und übernimmt die komplette Lifecycle-Verwaltung von Zertifikaten.
cert-manager beantragt das Zertifikat beim LEMARIT-ACME-Endpoint, erhält das Validierungs-OK direkt von LEMARIT (serverseitig verifiziert) und legt das fertige Zertifikat als Kubernetes-Secret im Namespace ab.
Alternativ per Annotation (nur ältere cert-manager-Versionen unter v1.11):
Vor dem ersten Zertifikats-Antrag einmal einlesen:
Installieren Sie das ausgestellte Zertifikat in das Zielverzeichnis Ihres Webservers und definieren Sie einen Reload-Hook:
acme.sh ruft den Reload-Befehl nach jedem erfolgreichen Renewal automatisch auf.
Ein erzwungenes Renewal hilft, das Setup sofort zu verifizieren, ohne auf den natürlichen Renewal-Zeitpunkt warten zu müssen.
Für Umgebungen, in denen kein ACME-Client zur Verfügung steht oder ein Custom-Integration sinnvoller ist, bietet LEMARIT Certificate Automation eine entwicklerfreundliche REST-API. Sie eignet sich besonders für Legacy-Software, eigene CertOps-Tooling oder Multi-Tenant-Plattformen, in denen ACME nicht passt.